Endlich war es wieder soweit, das Pfingstlager von Kleintiere Bern-Jura und dem VSK Solothurn konnte starten. Pünktlich zur vereinbarten Zeit warteten die Jungzüchter an den Abfahrtsorten. Nebst den Jungzüchtern aus den Verbänden von Bern-Jura und Solothurn kamen dieses Jahr auch 7 Jungzüchter mit ihrem Betreuer des KTZV Sursee mit. Insgesamt umfasste die Gruppe 36 Jungzüchter und 12 Betreuer.

Leider musste aufgrund des regnerischen Wetters das Programm am Samstag kurzfristig umgestaltet werden. So fuhren wir zuerst zur Unterkunft Gibelegg bei Riggisberg. Nachdem das Haus bezogen war, gab es einen Mittagslunch. Nach dem Mittagessen hatten die Jungzüchter erst einmal Zeit, ihre Zimmer zu beziehen und sich gegenseitig kennen zu lernen.

Im Haus war auch eine kleine Turnhalle integriert, was natürlich zum Spielen einlud. Trotz des regnerischen Wetters fuhren wir nach Schwarzenburg, um die Grasburg zu besichtigen. Die Grasburg ist die Ruine einer Felsenburg, welche sich auf Sandsteinfelsen befindet. Umgeben ist die Burg vom Sense-Fluss. Die Burg wurde im frühen 12. Jahrhundert erbaut, leider sind nur noch wenige Bauten erhalten. Weil es immer stärker zu regnen begann, fiel der Ausflug dementsprechend kurz aus. Wieder im Haus angekommen verweilten sich die Kinder, aber auch die Erwachsenen, bei Spiel und Spass. Durch Lukas Meister und Michael Braun wurde ein interessantes Quiz um allerlei Pflanzen zusammengestellt. Es galt, die Pflanzen zu bestimmen und herauszufinden, ob diese für die Kleintiere bekömmlich und gesund oder eher ungesund sind.

Unsere Küchencrew, Stephanie Minder und Susanna Müller, hatten in der Zwischenzeit das Nachtessen vorbereitet.

Nach dem feinen Nachtessen bot sich weiter die Gelegenheit, bei verschiedenen Spielen sich gegenseitig kennenzulernen.

Am Sonntag nach dem Frühstück fuhren wir bei trockenem Wetter nach Rüschegg. Dort erwarteten uns Monika und Hansueli Wenger. Die beiden sind bei den Kleintierzüchtern keine Unbekannten und müssen daher nicht näher vorgestellt werden.

Die Kids wurden in 3 Gruppen aufgeteilt. Bei Michael Braun erfuhren sie viel Wissenswertes über die Taubenzucht. Lukas Meister erzählte den Jungzüchtern interessantes über die Hühnerhaltung und -zucht. Reto Aeberhard zeigte den Kindern den richtigen Umgang und die Pflege der Kaninchen. Dabei durften wir die Stallungen von Wenger’s benutzen, aber auch die Tiere präsentieren. Es waren äusserst interessante und wissenswerte Referate, welche die drei hielten.

Da Hansueli dem Wetter nicht so recht traute, hatte er am Freitag extra einen Unterstand für uns gebaut. In diesem Unterstand wurde für das Mittagessen aufgetischt und Reto Aeberhard brutzelte für uns auf dem bereitgestellten Grill feine Wurstwaren. Dazu wurden feine Salate, bereitgestellt von unserem Küchenteam, serviert.

Für die herzliche Gastfreundschaft und die Glace einen herzlichen Dank an Monika und Hansueli Wenger. Uns hat es bei euch sehr gefallen.

Schweren Herzens nahmen wir nach dem Essen von Wenger’s Abschied und fuhren nach Heimberg in die Badi, wo sich die Kids austoben konnten.

Wieder rechtzeitig zum Znacht waren wir auf der Gibelegg. Nach dem feinen Nachtessen lösten Michal Braun und Lukas Meister den Wettbewerb mit den verschiedenen Pflanzen auf. Es ist erstaunlich, wie viele Pflanzen die Jungzüchter richtig benennen konnten.

Wie immer, musste am Pfingstmontag nach dem Morgenessen gepackt und die Unterkunft gereinigt werden. Dies ging sehr flott von sich, da die meisten ja nicht das erste Mal in einem Lager sind. Somit blieb noch Zeit für einen spielerischen Parcours rund um das Haus.

Nach dem Mittagslunch fuhren wir nach Rubigen zum Bowling. Es zeigte sich, dass einige richtige Meister sind und einige noch etwas Unterstützung oder Training benötigen. Aber nichts desto trotz war es ein gelungener Nachmittag, resp. Abschluss dieses Pfingstlagers. Pünktlich zur vereinbarten Zeit konnten wir die Kinder wieder ihren Eltern übergeben.

Zum Schluss danken wir allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieses herrlichen, interessanten, lustigen und abenteuerreichen Pfingstlagers beigetragen haben. Bereits haben sich die Betreuer Gedanken für das Pfingstlager 2017 gemacht. Bist du auch wieder dabei?

Jahresbericht Jugend und Nachwuchs 2015

Rückblick 2015

An drei Sitzungen konnten wir ein abwechslungsreiches Jahresprogramm für die Jung- und Neuzüchter erstellen. Die Abteilungen organisierten individuell  Grundkurse und Züchterkurse. Halter aber auch Jung- und Neuzüchter waren begeistert von diesem Angebot und es wurde rege genutzt.

 

In der Lenk waren wir über Pfingsten im Lager mit zwanzig Jungzüchtern und ihren „Gspändli“. Das nass, kalte Wetter hat uns nicht davon abgehalten rund um das Lenkerseeli eine Futtersuche für unsere Tiere zu starten. Am Sonntag hatten wir besseres Wetter, da stand das Bauen eines Pizzaofens auf dem Programm. In der Simme konnten die drei Gruppen je einen Pizzaofen anfertigen, natürlich wollten wir am Abend dort essen. Um wieder sauber zu werden besuchten wir nach dem Anfeuern die Badi. Und tatsächlich konnten wir am Abend die Pizzas backen. Am Montag fingen wir den grossen Fisch und machten uns auf den nachhause Weg.

 

An der schweizerischen Jugendausstellung in Näfels waren wir mit vierzehn Jungzüchtern vertreten. Vier Betreuer und zehn Jungzüchter machten sich am Samstag auf den Weg fürs Rahmenprogramm. Einen Podest Platz gab es zu feiern.

An den kantonalen und schweizerischen Ausstellungen konnte man ab und zu einen Namen unserer Jungzüchter lesen. An der Rammlerschau in Thun durften gerade mehrere Jungzüchtern einen Rassensieger fieren. Herzliche Gratulation.

 

Ausblick 2016

An Pfingsten werden wir drei Tage auf der Gibelegg in der Gantrisch Region verbringen. Den Teilnehmern wird ein abwechslungsreiches und interessantes Programm geboten. Im Juli findet ebenso das schweizerische Lager in Engelberg statt. Es sind wiederum einige Kurse und Präsentationen der verschiedenen Abteilungen geplant. Wir freuen uns auf viele neue, aber auch bekannte Gesichter an den Kursen und Anlässen.

Pfingstlager 23.-25. Mai 2015 Kleintiere Bern-Jura und VSK Solothurn

 

Wiederum haben die beiden Kantonalverbände Solothurn und Bern-Jura die Jungzüchter zum Pfingstlager eingeladen. Pünktlich fuhren am Pfingstsamstag insgesamt 21 JungzüchterInnen sowie 13 BegleiterInnen von ihren Treffpunkten los. Die Reise führte diesmal, wie schon 2013, an die Lenk im Simmental. In der Lenk angekommen, hiess es, die Zimmer zu beziehen. Nach einem kurzen Mittagslunch fuhren wir los zum Erlebnisspielplatz. Dort hatte unsere Jungzüchterbetreuerin, Sandra Lanz, eine Schatzsuche erstellt. Es galt, insgesamt 6 Schätze zu finden. Dazu war Kartenlesen gefragt. Dies ist aber gar nicht so einfach, wenn man nicht weiss, wie sich auf der Karte zu orientieren. Immerhin bot der Lenkersee hier eine grosse Hilfe, wo sich die Jungzüchter daran orientieren konnten. Die 5 Gruppen suchten die Umgebung um den See nach den versteckten Schätzen ab. In den Schätzen, resp. Dosen, waren verschiedene Arten von Tierfutter versteckt. Nun galt es herauszufinden, welches Futter zu welchem Tier gehört. Anhand der Antworten hätten sich einige Tiere wohl an neues Futter gewöhnen müssen.

Zurück beim Haus galt es nun, noch die restlichen Sachen zu verstauen. Und bis zum Nachtessen blieb noch viel Zeit, um draussen oder drinnen zu spielen.
Beim Nachtessen verwöhnten uns unsere Küchencrew, Elsbeth und Ernst „Aschi“ Kühni. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an die beiden.

Nach dem Nachtessen erhielten die Jungs und Mädchen eine Aufgabe. Sie mussten einen kleinen Vortrag über ihre Rassen- und/oder Haustiere vorbereiten. Hierfür standen Tauben-, Geflügel- und Kaninchenstandards oder das Wissen der Betreuer zur Verfügung. Im Nu hatten sich 2er oder 3er Grüppchen gebildet und es wurde recherchiert und geschrieben, dass fast die Bleistifte rauchten.

Zusätzlich hat Lukas Meister den Jungzüchtern noch eine Denkaufgabe mit auf die Nacht gegeben. Denn wir wollen Pizzaofen bauen. Aber wie soll das gehen?
Die Lösung folgte am Pfingstsonntag. Nach einem feinen Frühstück begaben wir uns gestärkt an die Simme. Dort hatten wir am Vortag eine kleine Insel erkundet, bei welchem wir das Projekt ‚Pizzaofenbau‘ verwirklichen wollten. Das Ziel war es, dass insgesamt 3 Pizzaöfen gebaut wurden, sowie eine Gruppe das Feuern übernahm und das Rüsten von Holzknebeln für die Cervelats.
Für den Bau eines Pizzaofens musste zuerst ein möglichst flacher Stein gefunden werden, auf welchem später gefeuert werden konnte. Danach galt es die Seiten zu mauern. Für die Decke brauchte es wieder möglichst flache und grosse Steine. Zur Not halfen da auch Baumstämme aus. Damit der Rauch schön abzieht musste noch ein Kamin gemauert werden. Und schon bald ist der Pizzaofen fertig. Aber halt, mit irgendetwas musste ja noch die Feueröffnung vorne geschlossen werden. Auch dafür können Steine, Holz oder was man sonst so findet, nützlich sein. Damit die Hitze nicht nach draussen dringt, werden die Schlitze und Ritzen mit Sand oder Schlamm zugemauert.
Bereits um die Mittagszeit konnten in jedem der 3 Öfen eingefeuert werden. Tatsächlich drang nur aus sehr wenigen und kleinen Ritzen Rauch heraus, welche sogleich wieder mit Schlamm, Sand oder anderem Material geschlossen wurden.

Zum Mittagessen gab es eine herrliche, über dem Feuer gebratene Cervelat, sowie verschiedene Salate. Immer wieder mussten die Pizzaöfen mit Holz bestückt werden, damit sie bis zum Abend auch richtig heiss wurden.
Um die Wartezeit zu verkürzen, besuchten wir das Hallenbad. Dort konnten sich Jung und Alt von den Strapazen des Pizzaofenbaus ein wenig erholen oder, wer noch überschüssige Energie hatte, austoben.
So, nun wollen wir aber wissen, ob die Pizzaofen auch wirklich funktionierten. Unsere Küchencrew hatte den Pizzateig und die Zutaten zum Belegen der Pizzas bereits parat gestellt. Den Pizzateig in kleine Aluschalen ausgelegt und mit gluschtigen Sachen belegt wurde er in den Ofen geschoben. Schon nach kurzer Zeit duftete es herrlich aus dem Pizzaofen. Mmhhhh, es gibt wahrlich nichts besseres, als eine selber belegte Pizza, welche in einem selber gebauten Ofen gebacken wurde.

Frisch gestärkt fuhren wir wieder zur Unterkunft zurück. Da war doch noch was? Ach ja, die Vorträge warteten noch.
Die Jungzüchter referierten unter anderem über Berner Weissschwanz-Tauben, Federfüssige Zwerghühner, Appenzeller Spitzhauben, Sachsengold, Burgunder, Schwarz Loh, Schweizer Feh, Hermelin, Kleinrex, Rhön und über Hunde, mongolische Rennmäuse, Schafe und viele weitere Haus- und Nutztiere. Die Jungzüchter hatten sich ein gutes Fachwissen angeeignet. Das hörte sich doch schon wie angehende Experten an.

Am Pfingstmontag hiess es nach dem Frühstück das Gepäck zu packen und die Unterkunft zu reinigen. Danach fuhren wir nach Zweisimmen zum Forellensee. Und was macht man am Forellensee? Richtig geraten, natürlich fischen. Die Jungzüchter konnten sich als Fischer unter Beweis stellen. Jeder der wollte, durfte eine oder auch mehrere Forellen aus dem See angeln. Die Fische wurden dann später den Eltern gegeben.
Der Abschluss dieses erlebnisreichen Pfingstlagers bildete ein gemeinsames Mittagessen in einer Waldhütte in der Nähe von Zweisimmen.
Zum Schluss danken wir allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieses herrlichen, interessanten, lustigen und abenteuerreichen Pfingstlager beigetragen haben. Nächste Pfingsten sehen wir uns hoffentlich wieder . . .

Text Reto Müller

 

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